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02.11.03
Abflug von Düsseldorf gegen 20:50 über
Paris ab 23:50 nach Buenos Aires. |
03.11.03
Ankunft in B.A. bei 29° gegen 09:00 Ortszeit
, Weiterfahrt in die Innenstadt – kurzer Stadtbummel. Weiterflug
vom Aeroport Nationale B.A. nach Trellow - ca. 1,5 Std. . Weiterfahrt
mit unserem Bus nach Puerto Pirámides. |
04.11.03
1.Tag auf dem Boot - Vormittags einige Wale
(1.TG von Detlef mit Mutter und Kind) danach etwas rauere See ,
Fahrt zu den Kormoranen.
Nachmittags leider ohne richtige Sonne , dennoch Topaufnahmen von
springenden Walen – Fluke im Sonnenuntergang – Bucht
wo Mütter mit ganz jungen Walen liegen. |
05.11.03
Ereignisreicher Tag : 1. unser Boot hat einen
Motorschaden ein zweites wird vorbereitet aber wir kommen wegen
zu stürmischer See nicht raus. Also es wird am Vormittag wieder
nichts mit den Walen zu tauchen.
Es wird entschieden die Gruppe zu teilen. Thierry , Detlef und ich
wollen am Nachmittag noch mal raus um unser Glück zu versuchen
– die 2. Gruppe macht eine Landtour.
Wir finden trotz etwas stürmischer See (7-8) mehrere Gruppen
mit Walen. Thierry ist zuerst dran und hat auch Kontakt, jedoch
im Flachwasser zuviel Schwebeteilchen. 2. Kontakt von Thierry etwas
weiter draußen , aber die Wale
ziehen weiter. Beim 3. Kontakt wird es für mich ernst, eine
Mutter mit Jungtier (ca. 6-7m / 4 t). Ich bewege mich drauf zu.
Trübe Sicht – bei ca. 5m kann ich erst beide Tiere unter
Wasser erkennen. Ich mache ein paar Aufnahmen – trotzt Schwebeteilchen
und grünem Wasser – vielleicht ist ja was brauchbares
dabei. Langsam löst sich das Junge vom Rücken der Mutter
und kommt auf mich näher zu. Ich hoffe ein paar Nahaufnahmen
gelingen. Das Junge zeigt eine Reaktion als ob es spielen wolle.
Es taucht auf und ab und wird immer aufdringlicher.
Der Blick von mir geht zurück zum Boot , wo es ist. Plötzlich
attackiert das Jungtier mich, zuerst mit dessen Flossenseite –
wobei ich nach den Berichten meiner Tauchbegleiter 1-2m aus dem
Wasser geworfen werde. Dieses habe ich gar nicht so mitbekommen.
Panik – den mit so etwas hätte ich nie gerechnet. Dann
eine zweite Attacke, frontal mit dem dessen Kopf auf meinen Brustkorb–
4 t haben mich getroffen, wobei ich von Ihm unter Wasser gedrückt
werde. Ich verspüre einen Schmerz, habe aber keine Kontrolle
mehr über meine Tauchlage – dabei löst sich meine
UW-Kamera vom Handgelenk.
Instinktiv versuche ich noch mal danach zu greifen , aber der Griff
geht in die Leere – sie sinkt. Nur noch zurück zum Boot
, das sind die Gedanken.
Schmerzen, das Einsteigen über die Trittleiter wird zur Tortur.
Flossen, Blei ab und langsam hochziehen. Ich merke wie meine linke
Brustkorbseite, wo ich getroffen wurde schmerzt. Das Atmen und Luftholen
fällt schwer.
Die Kollegen auf dem Boot (speziell Chocolat unser Kipper) markieren
geistesgegenwärtig mit einer Rettungsweste diese Stelle, was
später der Suche nach der Kamera zu Gute kommt. Sie wollen
später danach mit einem Atemgerät tauchen. Vielleicht
haben Sie ja Glück. Die Crew bringt mich zurück an Land.
Ich werde ins Krankenhaus nach Puerto Madryn gefahren, die Fahrt
dauert ca. 1 Stunde mit massiven Atem- und Schluckbeschwerden.
Nachdem ich erst einmal auf ein ungläubiges Staunen beim Personal
stieß (denn von meinem Begleiter wurde eine völlig andere
Unfallschilderung ans Personal wiedergegeben), wurde ich von ein
wenig mehr fachkundigerem Personal untersucht. Röntgen
und Ultraschall verlaufen zum Glück positiv
(was sich im Nachhinein als Fehldiagnose herausstellte – denn
in Deutschland stellte sich heraus das 5 Rippen gebrochen sind).
War schon ein mulmiges Gefühl auf das Ergebnis zu warten, da
alle Ärzte nur spanisch sprachen. Die größte Sorge
von mir war das irgendwelche inneren Organe verletzt sein könnten
– wie Lunge , Nieren ....
Beim Telefonat mit den Kollegen in Puerto Piramides erfahre ich,
das Chocolat beim Tauchgang meine Kamera gefunden und geborgen hat.
Ich hoffe das der Schmerz in den nächsten Tagen nachlässt
und ich wieder tauchen kann. Ich werde von unserem Fahrer Marcello
gegen 23:00 abgeholt und wir fahren zurück nach Puerto Pirámides. |
06.11.03
Die Nacht war ruhig, ich konnte wenigstens
schlafen ohne Probleme. Konnte langsam wieder tief Luft holen,
ohne dabei größere Schmerzen zu haben.
Habe von den Kollegen meine Kamera zurückgekommen. Zum Glück
wurde sie nicht beschädigt und ich hoffe das die Aufnahmen
meines Wales was geworden sind. Vielleicht helfen Sie für
irgendwelche Untersuchungen.
Habe mich am Morgen entschieden, die Tour mitzumachen. Die angekündigten
30 Knoten Windgeschwindigkeit sind nicht eingetreten - ruhig sodass
die Ausfahrt schmerzfrei verläuft.
Gutes Wetter, gute Sicht unter Wasser für Thierry, Thomas
und Angelika. Bei Ihren Tauchgängen dürften einige Top
Shots rausgekommen sein. Mit zunehmender Zeit sind die Auftauchzeiten
der Wale immer kürzer, wahr-scheinlich ist jetzt Fresszeit.
Wir fahren eine Strandstelle an, wo ein seit ca. 30 Tagen verendeter
Wal liegt. Der Strandabschnitt lässt es zu, das dass Schlauchboot
bis direkt auf den Strand fahren kann. Ein imposantes Tier, auch
wenn es verendet ist. Es wurde von der Parkverwaltung hierher
geschleppt, um nicht die Schifffahrt auf dem
Atlantik zu behindern. Der Gestank eines verendenden Wales ist
schon ziemlich streng.
Wir treten die Rückfahrt an, bis zu einer Seelöwenkolonie.
Thierry, Thomas und Angelika werden dort für Fotoaufnahmen
im Wasser ab Ihnen abgesetzt.
Das Wetter zieht sich langsam zu. Durch den ablandigen Wind werden
Windstärken von 20 Knoten erreicht. Die rasante Fahrt mit
dem Schlauchboot ist nicht angenehm bei meinem Zustand. Ein Sitzen
auf den Planken ist durch die Wellenschläge nicht möglich,
sodass ich mich auf die Plastikumrandung des Bootes setze. Hier
habe ich eine einigermaßen Federung, obwohl das Festhalten
anstrengend ist. Nach 1 Std. sind wir endlich wieder an Land.
Unsere Gruppe fährt am Nachmittag zu einem Ausflug ins 120
km entfernte Puerto Madryn. Ich begebe mich erst mal zur Nachuntersuchung
ins Hospital. Die Untersuchung hat nichts Neues ergeben –
ich habe Schmerzmittel bekommen. In gewissen Fällen sollte
man sich auf die innere Stimme hören,
wenn man selbst der Meinung ist das etwas mit seinem Körper
nicht stimmt.
Später ist ein gemeinsames Abendessen im Restaurant unseres
Fahrers Marcello angesagt. Es wurde ein langer Abend , gegen 01:00
sind wir wieder zurück in Puerto Pirámides. Am nächsten
Tag ist die Ausfahrt für 08:00 angesetzt.
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07.11.03
Ich entscheide mich es mit dem Tauchen noch
einmal zu versuchen. Die Schmerzen sind erträglich, sodass
ich auch in den Trockentauchanzug reinkomme.
Der Tag war einfach perfekt : Zuerst hatten wir ein Muttertier mit
Jungem direkt in der Bucht. Nachdem alle drin waren, bin ich an
der Reihe. Es ist schon ein etwas mulmiges Gefühl, aber man
muss den Schweinehund überwinden.
Die Sicht ist zwar nicht 100 % ig perfekt, aber es gelingen 10-12
Aufnahmen. Dadurch das ich jetzt auch notgedrungen weniger Blei
mitgenommen habe, ist ein Abtauchen für mich nicht möglich,
sodass ich nur Aufnahmen von der Draufsicht machen kann. Nachdem
das Baby näher kommt und aufdringlicher wird, entsteht ein
beklemmendes Gefühl und ich entscheide mich rauszugehen. Es
ist auch noch eine Kopfsache.
Auf dem Weg weiter Richtung Norden, die Chance auf Schwarz(streifen)delphine.
Thierry und ich gehen nacheinander rein. Wenn ich Glück habe
gelingen ein paar Aufnahmen. Ein Erlebnis diese geschmeidigen Tiere
unter Wasser zu erleben, aber schwierig zu fotografieren. Immer
in Bewegung und dadurch schwierig zu fokussieren. Im Nachhinein
werden die die Besten Delphinaufnahmen unter Wasser von mir.
Das Wetter, die See sind so gut das wir uns heute entscheiden, draußen
zu bleiben. Wir finden draußen in der Nähe eines Strandabschnittes
eine Gruppe mit 4x2 Walen.
Mein 2. Tauchgang heute ist der Highlight. Das beklemmende Gefühl
bei diesem Jungtier ist weg. Es lässt sich gut fotografieren.
Ich glaube es sind einige gute Aufnahmen dabei, da der Kleine sich
als fotogen erwiesen hat. Der Nachteil hier wieder, das ich nicht
abtauchen kann – so fehlen wieder die Aufnahmen von unten. |
08.11.03
Der Tag fängt nicht gut an. Das Wetter
hat sich wieder zugezogen und meine gesundheitliche Verfassung ist
nicht besser geworden – eher wieder schlechter. Wenn wirklich
nichts innerlich passiert ist, wandert der Muskelkater oder wie
man es sonst bezeichnen soll im Brustkorb hin und her. Nehme jetzt
mittlerweile meine eigenen Schmerztabletten und welche aus Angelikas
Apotheke.
Entscheide mich heute auf jeden Fall einen Tag auf See zu pausieren.
Kann zwar Luft holen, aber das Husten fällt schwer. Meine Laienprognose,
eine schwere Rippenprellung wenn nicht sogar eine Fraktur auch wenn
die Untersuchung im Krankenhaus negativ verlief.
Nachdem die anderen gegen 13:00 rausgefahren sind, begebe ich mich
an Land auf eine Fotoerkundungstour durch Puerto Pirámides.
Rauf auf die umliegenden Anhöhen um eine Rundumansicht zu schießen
und zu genießen. Der Aufstieg fällt mir schwer, aber
die Aussicht entschädigt dann jedes Mal.
Bin froh das ich nicht mitgefahren bin denn gegen 17:00 zieht sich
das Wetter wieder zu und ich befürchte das die Wellen draußen
wieder stärker geworden sind. |
09.11.03
Das Wetter lässt heute eine Ausfahrt
nicht zu, sodass wir heute nach Caletta zur Seelefantenkolonie fahren.
Auf dem Weg dorthin haben wir kurze Begegnungen mit Guanakkos ,
Kanincheneulen, Maras.
Die Hauptzeit der Seelelefanten ist hier von August bis Oktober.
Zur jetztigen Zeit gibt es nur noch eine kleine Kolonie an diesem
Strandabschnitt. Der große Teil zieht ab Ende Oktober weiter
Richtung Süden.
Dieser Strandabschnitt ist auch das Revier der Orcas (Killerwale),
die während der Phase der Geburt der Jungtiere der Seelöwen
hier ein ideales Jagdrevier haben. Bei diesem Gebiet handelt es
sich ein Schutzgebiet, das nur im Besein von Rangern betreten werden
darf. |
10.11.03
Das Wetter lässt heute eine Ausfahrt
wieder nicht zu, ein Tag zum Abhängen. Ich entscheide mich
zusammen mit Frank und Thomas noch einmal nach Puerto Madryn zu
fahren. Auf Anraten der deutschen Ärzte der VDST Hotline soll
ich mich noch einmal im Krankenhaus untersuchen lassen – da
sich mein gesundheitlicher Zustand immer noch nicht verbessert bin.
Zudem benötige ich wieder Schmerzmittel. Die medizinischen
Unterlagen wurden nach Deutschland gefaxt, die Entscheidung auf
Grund der gesendeten Unterlagen lautet : Eine medizinische Notwendigkeit
für den Rücktransport liegt auf Grund der Untersuchungsberichte
nicht vor. Das heißt für mich , entweder Rücktransport
auf eigene Kosten oder Verweilen mit Schmerzen. |
11.11.03
Auf Grund der schlechten Wetterlage entscheiden
wir uns heute schon gegen Mittag nach Puerto Deseardo zu fahren.
Die Fahrt geht über Puerto Madyrn, Usculu bis nach Rividera
Comodoro. Dort am Ortseingang werden wir von der örtlichen
Polizei angehalten. Kontrolle der Transitpapiere und Pässe.
Dabei stellt sich heraus das auf einem vorher gestohlenem Papier
ein amtlicher Stempel fehlt. Nun beginnt ein fast 2-stündiges
Schauspiel, bei dem über das Privattelefon unseres Fahrers
versucht wird, die zuständigen Stellen in Puerto Madyrn zu
erreichen, bei den der Diebstahl anzeigt wurde. Endlich gegen 22:15
können wir zur örtlichen Polizeizentrale fahren,
um uns hier den entsprechenden Stempel abzuholen. Mittlerweile sind
wir seit 10 Stunden unterwegs, der Magen knurrt, sodass wir gegen
23:00 Essen gehen. Gegen 0:00 geht die Fahrt weiter. |
12.11.03
Gegen 04:00 erreichen wir endlich unser Ziel
Puerto Deseardo, nach ca. 900 km Fahrt – 2100 km von B.A.
entfernt. Der Plan für den Morgen war gegen 07:00 mit dem Boot
zur den Felsenpinguinen zu fahren. Der Plan wurde zerschlagen ,
da es anfing zu regnen und zu wehen.
Gegen 05:30 wurde ich plötzlich in meinem Bett wach und bemerkte,
das es dort ein wenig nass ist. Durch den starken Regen regnete
es plötzlich durch die Decke direkt in mein Bett. Zu allem
Überfluss war ich müde und musste jetzt auch noch umziehen.
Ich war froh erst mal was trockenes zu haben. Zu allem Überfluss
wiederholte sich dieses Schauspiel (zusammen mit Thomas) noch einmal,
da auch dieses Zimmer nicht ganz astrein war.
Gegen 11:00 klart es auf und die Entscheidung fiel heute noch zur
den Felsenpinguinen zu fahren. Die Fahrt sollte ca. 1-2 Std. –
je nach Seegang – dauern. Unterwegs hatten wir Begegnungen
mit Jakobiter Delphinen, Black-Brown Albatross (Diomedea Melanophrys)
und dann endlich die Pinguine. Dort gibt es 2 Arten : Rockhopper
Penguin (Eudyptes Chrysocome) und Magellanic Penguin (Sphenscus
Megalanicus). Zu dieser Zeit ist es Brutzeit.
Des weiteren sind auf der Insel anzutreffen : Der Riesensturmvogel
(Southern Giant Petrel = Macronectes Giganteus) mit einer Spannweite
bis zu 2,15m. |
13.11.03
Am heutigen Tag hat sich die Gruppe geteilt.
Unsere Gruppe fährt zuerst mit dem Auto zu einer Felsenklippe
mit Rotfuß Felsenkormoranen (Phalacrocorax Magellanicus).
Leider sind die Lichtverhältnisse nicht optimal, da der Felsen
im Schatten liegt.
Unterwegs treffen wir auf eine Gruppe von Schwarzhalsschwänen
(Cygnus Melancoryphus) und Chile Flamingos (Phoenicopterus Chilensis).
Dannach steht die Bootsausfahrt an.
Zur Überraschung treffen wir in der Flussmündung auf eine
Gruppe von Glattwalen, die hier zum Fressen verweilt. Dannach geht
es seeseits zu der anderen Felsengruppe mit Felsenkormoranen - bis
57cm Größe. Weiter vorbei an einer Kolonie mit Blutschnabelmöven
(Dolphin Gull = Leucophaeus Scoresleii).
Danach landen wir auf der Insel mit den Magellanpinguinen. Sie werden
bis 44 cm groß. Zu finden waren hier brütende Tiere,
Paare mit Ihren ca. 1 Woche alten Jungtieren , Austernfischern ....
Die Gruppe die heute von der Pinguininsel zurückkehrt, hat
es nicht leicht gehabt. Schwerer Seegang und diverse Probleme beim
Einsteigen bei der Rückfahrt. Zudem wäre das Boot beinahe
bei rauer See gekentert. |
14.11.03
Der Tag hat heute wieder mal nicht positiv
angefangen, bezogen auf´s Wetter. So können wir erst
gegen Mittag rausfahren. Ich entscheide mich auf der Pinguininsel
im Rio Deseardo zu bleiben. Nachdem ich am Vortag brütende
Pinguine fotografiert habe, gehe ich heute wieder zu dieser Stelle.
An einer Stelle finde ich eine Mutter mit Ihren ca. 1 Woche alten
Jungtieren. Im gegenüberliegenden Nest ist schon 1 Junges geschlüpft,
beim 2. Ei ist ein Loch in der Schale zu erkennen. |
15.11.03
Am heutigen Vormittag geht es noch einmal
auf den Rio Deseardo. Zuerst haben wir einige Jakobiter Delphine
– danach geht es zur Steilküste mit den Rotfuß
Kormoranen. Anschließend wieder auf die Pinguininsel, wo mittlerweile
das Junge aus dem Ei geschlüpft ist. Fotos sind leider nicht
möglich, da die Mutter auf ihm sitzt. Ich setze mich an die
Ostküste der Insel, wo einige gute Rollen von Bildmaterial
der Magellanpinguine am Strand entstehen.
Im Anschluss verlassen wir Puerto Deseardo und setzen unsere Fahrt
in Richtung der Estancia La Madrugada fort.
Am Nachmittag kommen wir dort an. Gegen 17:00 unternehmen wir noch
eine Fahrt zu den Seelöwen am dortigen Strandabschnitt. |
16.11.03
Heute geht es um 05:00 in Richtung Strand
zu den Seelöwen, Seelefanten, Rotaugen- / Blauaugen und Rotfuss
Kormoranen. |
17.11.03
Heute geht es um 04:00 in Richtung Strand
zu den Seelöwen, Seelefanten, Rotaugen- / Blauaugen und Rotfuss
Kormoranen um auch die Stimmung eines Sonnenaufganges einzufangen.
Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg nach Rividera Comodoro unserem
Ziel für den Rückflug nach B.A. . Gegen Abend erreichen
wir dort unser Hotel (eine bessere Absteige). |
18.11.03
Ausschecken gegen 07:30 aus dem Hotel. Abflug
gegen 09:15 nach B.A. (leider Probleme mit dem Übergepäck).
Ankunft in B.A. gegen 11:00 auf dem Aeroport Nationale. Transport
zum Aeroport International , Ankunft gegen 14:00 – Weiterflug
nach Paris gegen 18:00. |
19.11.03
Ankunft in Paris morgens gegen 11:00 , Weiterflug
nach Düsseldorf gegen 13:00, dortige Ankunft gegen 14:30.
Bin heute beim Arzt gewesen – leider nicht gerade mit einem
positiven Ausblick – denn er vermutet mehr als die bisherigen
Untersuchungsergebnisse sagen. Bekomme für den nächsten
Tag eine Überweisung zum erneuten Röntgen. |
20.11.03 Nachlese
Die schlimmsten Befürchtungen sind doch
eingetreten. Die Diagnose, ein 5-facher Rippenbruch von der 4-8
Rippe , wobei die 5-8 sogar noch geschoben sind. Kann jetzt nur
hoffen das sie ohne Probleme wie zusammenwachsen. Diagnose ca. 3
Monate kann der Heilungsprozess noch dauern, dann noch mal ist ein
erneutes Röntgen fällig. Durch die anhaltenden Schmerzen
im Brust- und Rückenbereich werde ich wohl ab und an zu Schmerzmitteln
greifen müssen. Über den Heilungsprozeß werde ich
weiter berichten. |
25.11.03
Habe heute meine Diaaufnahmen bekommen. Die
Aufnahmen auf die ich so gespannt war sind was geworden : Mein Wal
– die Delphine und Pinguine ...... überall gute Aufnahmen
dabei. Jetzt geht es an selektieren und archivieren. |
04.02.04
Die Selektion ist abgeschlossen. Ausstellungsbilder
wurden herausgesucht - jetzt geht es an´s bearbeiten denn
die Ausstellungseröffnung `Wildlife Patagonia - Argentina´am
01.03.2004 naht.
Das letzte Röntgen war einigermaßen erfolgreich, denn
es scheint so das alles gut verheilt ist. Jetzt hatte sich herausgestellt,
das sogar noch 1 Rippe mehr gebrochen war. Ich hoffe das die letzten
nervenlichen Schmerzen, sich in nächster Zeit auch noch geben
werden. Leider eine Erfahrung die ich keinem Taucher wünsche.
Trotz aller Erkenntnisse und Erfahrung die man auch von anderen
Tauchern bekommen konnte, sollte immer bedenken das es sich um wilde
Tiere handelt und ihnen weiter den entsprechenden Respekt entgegen-
bringen. Wie ich auch erfahren habe, gibt es solche Vorfälle
immer mal wieder, man kann allerdings darüber nichts weiter
erfahren (da es auch aus kommerziellen Gründen verschwiegen
werden soll). |
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